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21|01|2019      Actionreicher Tag 2 in Halle 8a, der Beach World auf der boot Düsseldorf 2019


Ab 10 Uhr strömten die Besucher der boot Düsseldorf in die Hallen. Minusgrade haben die Hauptstadt NRWs und das Messegelände fest im Griff. Wer den Winter allerdings gerne für einige Stunden vergessen wollte, hatte die besten Möglichkeiten bei der Beach World in Halle 8a. Die Trendsporthalle trumpfte mit warmer Atmosphäre und sportlichen Highlights auf.



WAVE MASTERS DAMEN DIE FINALLÄUFE

Nachdem gestern bereits die ersten zwei Läufe der Damen durchgeführt wurden, kam es heute zum Showdown. Das Finale auf der THE WAVE von Citywave sorgte bereits am frühen Morgen für reichlich Action. Die Favoritin Janina Zeitler konnte sich gestern in ihren Läufen souverän an die Spitze setzen und auch am zweiten Tag ließ sie niemanden, der sich in Reichweite der stehenden Welle befand, trocken. 360 Grad Rotationen schwungvoll übergeleitet in saubere Turns. Ihre Kontrahentinnen liefen im Finallauf zu Höchstleistungen auf und zeigten ebenfalls 360 Grad Drehungen auf der Welle. Johanna Lackner konnte sich an Janina über die vorherigen Runden herankämpfen und wurde zweite. Valeska Schneider beendete den WAVE MASTERS Wettkampf auf dem dritten Platz.

Statement zum Sieg von Janina:

Wie verlief das Event für dich? “Ich bin mega Happy, dass ich das dritte Mal die Wave Masters gewonnen habe, es hat sehr viel Spaß gebracht mit den Mädels zusammen im Finale zu surfen. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr! Die Judges haben super fair bewertet und der Contest verlief reibungslos.”

Was war der ausschlaggebende Punkt warum du gewonnen hast? “Ich glaube es geht um den „Flow“, also je flüssiger man die Tricks miteinander verbindet, desto besser werden sie gewertet und da hatte ich schon einen Vorteil, der wahrscheinlich vom surfen im Meer kommt.”



WAVE MASTERS HERREN DAS FINALE

Nicht nur die Damen beendeten am ersten Sonntag der 50. boot ihren Wave Masters Wettkampf, auch die Herren zeigten was auf einer stehenden Welle alles möglich ist. Lennard Weinhold konnte gestern bereits seinen Lauf für sich entscheiden und führte seine Siegesserie fort.

Der gerade 17-jährige Münchner zeigte riskante Tricks, landete aber viele von ihnen perfekt und überzeugte die Jury mit seinem Stil auf der Welle und sicherte sich somit den ersten Platz. Zweiter beim WAVE MASTERS Wettkampf wurde Joshi Holy, er schaffte es vor einer komplett gefüllten Tribüne an der Citywave die Nerven zu bewahren und surfte sich solide durch seine Läufe bis ins Finale. Auf Platz drei schaffte es Simon Bitterlich aus München. Bitterlich konnte bereits 2018 mit dem zweiten Platz zeigen, dass er das Zeug hat, es in der Riversurfszene nach ganz oben zu schaffen. Das was am Finaltag an Drehungen und Turns von den Fahrern auf der stehenden Welle präsentiert wurde, war beeindruckend. Alle Fahrer zeigten mit ihren Manövern, dass sie zu den besten Riversurfern auf europäischer Ebene gehören und dass die 2019er citywave nochmal ein Stück besser ist als die Vorjahreswelle auf der boot 2018.



SHOWDOWN AM FLACHWASSERBECKEN

Beim Windsurf Tow-In Wettkampf unter Freunden, lieferten die fünf Jungs der German Freestyle Battles am Sonntag eine packende Show. An der Wakeboard Seilbahn sahen die Zuschauer Action und Manöver die sonst nur bei viel Wind auf dem Wasser möglich sind. Der gebürtige Duisburger Niclas Nebelung wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich mit einer dreifachen Rotation den Sieg vor Valentin Böckler und Jannes Thomsen.

Am Beckenrand des 65 Meter langen Indoor Pools reihten sich mehrere hundert Zuschauer um die Freestyler anzufeuern. Das Tow-In Event ermögl ichte es den Zuschauern außergewöhnl iche Windsurfmanöver unter dem Hallendach zu erleben. Alle fünf Fahrer zeigten Manöver die scheinbar einige Regeln der Physik außer Kraft setzen.



GERMAN SPEEDKING DIE SIEGEREHRUNG

Der German Speedking Preis wird an die schnellsten Windsurfer und Windsurferinnen in Deutschland verliehen. Bei den German Speedkings darf sich jeder Windsurfer online anmelden anzumelden und seinen persönlichen Top Speed, gemessen per GPS Tracker, hochladen. Bei den Herren konnte sich Roberto Hofmann über die Saison 2018 behaupten, im Französischen La Franqui fegte er mit guten 83 Kilometern pro Stunde über das Wasser. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Manfred Merle der ebenfalls die 80 km/h Marke knackte. Thomas Döblin konnte im Norddeutschen Wattenmeer gute 78 km/h auf die GPS Uhr fahren. Auch die Damen zeigten wie schnell sie unterwegs sind. Hier konnte sich Birgit Höfer klar an die Spitze setzen, sie fuhr 68 km/h ebenfalls im Französischem La Franqui. Anne Schindler aus Berlin sicherte sich den zweiten Platz mit 60,7 km/h, dicht gefolgt von Heike Kracke die 59,7 km/h erreichte.



TALK AUF DER BÜHNE

Victor Fernandez

Der dreifache Wave Weltmeister Victor Fernandez fand sich am Sonntagmittag auf der Bühne ein, um über seine Karriere und seine Ziele für die kommende Saison zu sprechen. Der sympathische Spanier wird natürlich sein Windsurfcenter in Almerimar im Süden Spaniens fortführen. Die Nachwuchsförderung ist ihm ein besonders wichtiges Anliegen, deswegen veranstaltete er jetzt bereits zum zweiten Mal einen Jugend Worldcup in seiner Heimatstadt. Persönlich hat er sich vorgenommen weiterhin in der Weltspitze zu bleiben, das logische Ziel Titel Nummer vier zu gewinnen, ließ der zurückhaltende Spanier unerwähnt.

Robby Naish

Wenn es um Windsurfen geht, dann kommt man um den Namen Robby Naish nicht herum. Robby Naish errang 23 Windsurf WM-Titel in den 80er und 90er Jahren. Heute ist er mit seiner Marke Naish auch erfolgreicher Geschäftsmann, aber vor allem ist er ein echter Waterman. Auf der Bühne verriet er, dass er lieber einen Neoprenanzug und Trapez trägt als einen Anzug und Krawatte. Auch mit 55 Jahren versucht er so oft und so lange es geht auf das Wasser zu kommen um seinen Leidenschaften nachzugehen, sei es Windsurfen, Wellenreiten, Stand up Paddeln oder Kitesurfen, allerdings hat die Familie mittlerweile einen viel wichtigeren Standpunkt in seinem Leben eingenommen.

Björn Dunkerbeck

Björn Dunkerbeck gehört ebenfalls zum Windsurfen wie das Segel zum Brett. Björn kann insgesamt 42 Weltmeistertitel sein Eigen nennen. Auf der Bühne am Flachwasserbecken erzählte er in einer lockeren Runde wie es ist, als Familienvater die Kinder zum Sport Training zu fahren und nicht den besten Windsurfbedingungen hinterher zu jagen. Trotzdem ist er mit 49 Jahren immer noch regelmäßig auf dem Wasser, unter anderem bei seinen eigenen Events. Auch 2019 wird es eine Dunkerbeck SpeedChallenge geben und an ausgewählten Events, wie dem Defi Wind wird er auch selber wieder zur Gabel greifen.



Die boot 2019 in Zahlen:

Erwartet werden rund 2000 Aussteller, davon 60% aus dem Ausland, aus insgesamt 73 Ländern. Die boot erstreckt sich auf 220.000 Quadratmetern über 16 Messehallen. Zur Jubiläumsmesse werden 250.000 Besucher erwartet. Mehr als 2.000 Journalisten berichteten live von der größten Wassersportmesse der Welt.



Über die boot Düsseldorf:

Die boot Düsseldorf ist als weltweit größte Boots- und Wassersportmesse alljährlich im Januar der Treffpunkt der gesamten Branche. Die Aussteller zeigen vom 19. bis 27. Januar 2019 ihre Neuheiten und Produkte auf 220.000 Quadratmetern und laden zu einer spannenden Reise durch die Welt des Wassersports ein. Mit Angeboten aus den Themengebieten Boote und Yachten, Motoren und Motorentechnik, Ausrüstung und Zubehör, Dienstleistungen, Kanus / Kajaks, Wasserski, Wasser- Trendsport, Angeln, Maritime Kunst, Marinas, Wassersportanlagen sowie Beach Resorts und Charter ist für jeden Wassersportler etwas dabei. Die Messe ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Eintrittskarten können auf www.boot.de online geordert und bequem zuhause ausgedruckt werden, so dienen sie gleichzeitig zur kostenlosen An- und Abreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.



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