| Torsten Mallon erzielt deutsche Jahresbestzeit im Speedsurfen. Lange Zeit hat Torsten Mallon auf diesen Tag mit dieser guten Windvorhersage gewartet. Endlich am 06.05.2009 war es so weit. Es wurden bis zu 27 Knoten aus West/West-Nordwest gemeldet. Optimale Bedingungen zum Speedrekord fahren. Die Niedrigwasser an diesem Tag war Morgends um 5,18 Uhr. Das bedeutete für Torsten, schon um 3,00 Uhr aufzustehen und zum Wasser fahren. Bei Ankunft am Strand um 4,30 Uhr war es noch dunkel, es wurde aber sofort mit dem Aufbau des Materials begonnen, da es schon fast Niedrigwasser war und die verbleibende Zeitspanne zum Surfen sehr kurz war. Es wurde das 6,3 North Sails warp 2009 und der Fanatic Falcon Speed ausgewählt. Pünktlich um 5,00 Uhr mit ausreichend Licht ging Torsten aufs Wasser. Der Wind war deutlich stärker als angesagt. Er peitschte mit über 30 Knoten über das Wasser. Dieses brachte auch das ausgewählte Material an seine Grenzen und Torsten war froh, dass er seine Gewichtsweste angelegt hatte. Auf dem Wasser war die Gewalt des Windes deutlich zu sehen. Schon nach 2 m von der Wattkante entfernt, bildeten sich Wellen mit Schaumkronen. Jede Böe zerrte am Material und nach jedem Lauf musste Torsten erst einmal eine Pause machen. Sofort nach Niedrigwasser um 5,18 Uhr drückte das wieder auflaufende Wasser stark Richtung Ufer, so dass es eine starke Strömung gab. Durch diese schwierigen Bedingungen gelang es Torsten bis 7,00 Uhr nur, acht Wertungsläufe durch zu führen. Nach 7,00 Uhr war surfen durch den hohen Wasserstand nicht mehr möglich. Diese wenigen Läufe reichten aber aus, um eine neue deutsche Jahresbestzeit im Speedsurfen zu erzielen und sich bei der Rangliste zum German Speedking mit 40,5 Knoten in der 5x10 sec. Wertung deutlich vom Feld abzusetzen.
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