San Francisco | Oct 22 - 12:56 MESZ | WSW - 1 Bft
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_shaka

Text and Rider: Tom Hartmann

Der Shaka ist derzeit einer der heissesten New-school-moves, den man sowohl bei choppy flatwater als auch wave conditions üben kann. Man versucht dabei Shove-it und Flaka so zu kombinieren, dass man in der Luft soweit wie möglich gegen den Wind rotiert und den Rest der 360°Drehung nach der Landung weiterflipt.

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Das wichtigste bei der Anfahrt des Moves ist genügend Speed und eine geeignete Rampe, diese braucht nicht allzu gross, sollte aber steil genug sein, damit sie dich hoch schiesst. Im optimalen Fall kommt sie von vorne in Luv auf dich zu.

[002]
Beim Absprung legst du das Segel wie beim Shove-it neutral nach unten, nur musst du beim Shaka noch mehr in die Rampe nach Luv hineincarven. Das bringt dir dann den ersten Impuls für die Rotation gegen den Wind.

[003]
Lehne den Körper weit nach vorne über den Mast und halte das Segel flach, so unterstützt du weiterhin die Drehung. Wenn du hier ganz leicht mit der hinteren Hand Druck gibst, wird das Segel etwas mehr von unten angeströmt und du bekommst noch mehr Lift nach oben, das hilft vor allem bei kleinen Rampen. Vorsicht: Drückst du zu viel mit der hinteren Hand, dann stellt sich das Segel auf und du machst einen fetten Abgang nach hinten!

[004]
Lass dich einfach weiter drehen indem dein Körper vorne bleibt und du vesuchst die Beine unter das Segel zu schieben.

[005]
Vor der Landung solltest du das Rigg wieder aufrechter stellen und den Körper mehr Richtung Brettspitze neigen, damit du mit der Nose zuerst aufkommst wenn möglich

[006]
Bei der Landung das Segel und Gewicht nach vorne neigen, sonst gibts eine Rückenlandung in Back. Das Rigg hat jetzt schon Druck von der anderen Seite deshalb Mastarm strecken und Segelarm angewinkelt beim Körper lassen.

[007]
Nutze den Drehimpuls und drücke das Schothorn durch den Wind, damit du nicht zu lange in Backhaltung bleibst.

[008]
Das Ende ist ähnlich dem eines Flakas oder Luv360, nachdem das Schothorn durch den Wind ist, hat das Segel wieder Druck von deiner Seite und du bringst Gewicht und Rigg wieder nach vorne – fertig. Der Shaka ist anfangs sicher leichter mit einem Freestyleboard zu üben, da man bei der Landung durch das höhere Volumen mehr Auftrieb und somit auch mehr Zeit hat.

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Sequence

Rider & Text: Tom Hartmann
Copyright Pics: Tom Hartmann
Location: irgendwo im Süden...

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