Such dir eine steile 1-2m Welle, die du mit guter Geschwindigkeit
und sattem Segeldruck halb Wind bis am Wind anfahren kannst.
[002]
Beim Absprung mit dem vorderen Bein die Luvkante anziehen,
damit der Wind gut unter das Board greift.
[003]
Wie beim Backloop senkrecht nach oben in den Wind springen.
Der Blick ist schräg nach oben in Richtung Wind gerichtet.
[004]
Kurz bevor du den höchsten Punkt des Sprungs erreicht hast,
schaust du über die Schulter und führst die erste Pushbewegung
aus (Masthand dicht zu dir heranziehen und mit der Segelhand
versuchen das Achterliek durch den Wind zu drücken). Die
Beine werden dabei angezogen.
[005]
Der von der anderen Seite ins Segel einfallenden Wind verstärkt
anfangs die Rotation um den Mast, der die Drehachse bildet.
Die Beine bleiben angezogen. Du schaust immer noch über
die Schulter und nimmst dann -je näher du der horizontal
über dem Segel liegenden Position kommst- den Kopf gerade
in den Nacken, um die seitliche Rotation zu beenden und
nicht überzurotieren.
[006]
In dieser horizontalen Position angelangt (der Kopf ist
jetzt vollständig in Nackenlage) mußt du jetzt die zweite
Pushbewegung ausführen, damit du wieder über dein Board
kommst. Wichtig!!! Unterläßt du die hier nötige zweite Pushbewegung,
bist du auf dem besten Weg dein Segel zu killen. Selbst
wenn du das Gefühl hast es nicht mehr zu schaffen, solltest
du unbedingt die Pushbewegung ausführen, damit du nicht
mit voller Wucht mit deinen Knien ins Unterliek fällst.
[007]
Der von vorne unten kommende Wind richtet dein Segel auf.
Du schaust in Richtung des angestrebten Landepunkts.
[008]
Langsam streckst du deinen Körper und dirigierst das Board
mittels Fuß und Riggsteuerung noch etwas aus dem Wind.
[009]
Das war's. Versuche deine ersten Pushloops wenn möglich
mit kleineren Segeln und ausreichendem Segeldruck. Versuche
auf keinen Fall einen Pushloop, wenn die Gefahr besteht,
daß der Wind in der Luft ausgeht.