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DAY 2 | THURSDAY | 06.06.2002




Mariano Estivill
Die ganze Nacht hindurch tobte wilder Südwind, der auch tagsüber anhielt und phasenweise das Wasser zum Fliegen brachte.

Animiert durch die genialen Windbedingungen trafen sich alle Rider pünktlich zum Skippersmeeting am Strand vor der Zoo-Station und beschlossen die Heats erneut in Supetar und nicht in Bol abzuhalten.



Andrea Rosati: Swazye
Schon auf der 34 km langen Fahrt an das gegenüberliegende Ufer sah man lange rollende Dünungswellen, die tausende Schaumkronen vor sich hertrieben. Die grüngelb blühende Macchie bog sich wild im Wind. Als wir Strand von Acapulgo war klar, dass heute kein Freestylecontest stattfinden wird, da der Wind zu unkonstant und teilweise zu stark blies. Stattdessen wurde bei 35 Knoten eine Expressionsession angesetzt: Der beste Move wird gewertet. "Go out and sail for yourself and for the visitors", meinte Toni, der Organizer. Aus mobilen Boxen knallte laute Musik gegen den Wind an. Die Zuseher kamen zahlreich und wurden für ihr Kommen reichlich belohnt.




Rik
Mit Segelgrössen zwischen 4.1 m² und 4.7 m² tobten sich die Rider in den ruppigen Chops aus. Angeführt wurde die wilde Meute von einem auf Maui lebenden Argentinier mit der Segelnummer A-11. Beinahe im Goya Style zirkelte der aus Buonos Aires stammende Marian Estivill und Freund von Francisco hohe Shove It`s und sichere Backloops in die Adria. Obwohl er über 48 Stunden Reisezeit hinter sich hatte, zeigte er am Wasser keine Anzeichen von Müdigkeit. Er sicherte sich eindrucksvoll den Sieg im "Best Move" Bewerb. Andrea Rosati stand erneut Swazye´s und durchglitt mit dem 4,1 m² Core Segel Spock Mc Twists außerordentlich kraftvoll.





Chris Sammer konterte mit Ponchversuchen und beeindruckte mit "saven" Spockvarianten. Er landete hinter Andrea auf Rang drei. Joshi Markthaler, der Vorjahressieger und Winner der gestrigen Elimination, war der erste am Wasser und griff ebenfalls tief in die Trickkiste und zeige grossen Einsatz beim Watershooting. Am Abend steht eine Beachparty vor der Station am Programm. Der Wind soll anhalten und für morgen ist eine weitere Elimination angesetzt. Toni glaubt, dass Bora, ein kräftiger Nordwind einsetzen könnte und der Onshore Wavespot Povlja funktionieren könnte. Wir sind schon gespannt auf morgen. Fetzige Pics gibt´s mit Sicherheit.


Text and Pix: Kerstin und Chris | continentseven.com

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