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DAY 1 | WEDNESDAY | 05.06.2002




Franky
Das Skippersmeeting war für 9.30 Uhr an der Zoo-Station angesetzt. Aufgrund der Party des Vorabends erschienen die meisten Rider erst 30 Minuten später. Nur Joshi schonte seine Energiereserven völlig und erschien gar nicht. Event T-Shirts, Lycras und Segelsticker wurden bei leichtem Regen und beinahe Flaute an die Rider verteilt. Zudem stellten sich die Topfahrer zahlreichen Interviews.

Gegen Mittag legte der Yugo, der Südwind, zu und Toni, Racedirektor und Organisator des Events, verlegte die Heats an das gegenüberliegende Inselufer an der Mole von Supetar.

Belamaric
Für die 24 Teilnehmer stand erstmals eine ausgelassene Aufriggsession am Programm. Im Schnitt legte sich jeder drei Riggs zwischen 4.4 und 6 m² bereit. Bei unkonstanten 20 Knoten wurden die ersten Heats der ersten Single-Elimination gestartet, die aber leider von markanten Windlöchern durchzogen waren. Wolfi Wiefling hätte eigentlich im zweiten Heat seine Freestylekür präsentieren sollen. Dazu kam es aber leider nicht, da er erst heute zusammen mit Daniel Bawol in Brac eingetroffen ist und von den Eventorganisatoren zu spät über die Verlagerung informiert wurde. Daniel kam zu seinem Heat gerade noch rechtzeitig. Ab dem fünften Heat legte der Wind merklich zu und 5.7 m² reichten vollkommen aus. Schon in der ersten Runde wurde für den Beobachter deutlich sichtbar, dass die Leistungen der Rider im Vergleich zum Vorjahr enorm angestiegen sind. Grubbys und Spock Mctwists gelten unter den Titelaspiranten mittlerweile als sicher gefahrene Standardmoves.

Raimondo
Damit unterstreichen die beiden ihre gute Form und werden dem Vorjahressieger Joschi Markthaler in den morgen beginnenden Heats mit Sicherheit Parole bieten. Zu den weiteren Favoriten zählen Raimondo Gasperini, Andrea Rosati und Rik Fiddicke.

Am heutigen Tag konnte sich die Thermik nicht richtig durchsetzen, da der Südwind - Yugo aus entgegengesetzter Richtung kam.

Rik
Als besondere Highlights des heutigen Tages stachen eine extrem elegante Grubby Duckjibe Version von Frank Lewisch, ein Shove It into Airjibe von Joshi Markthaler und beinahe vollendete Swazyes von Andrea Rosati und Chris Sammer ins Auge. Unter all die Supertrickser aus Österreich, Deutschland und Italien mischte sich der Newcomer Belamaric. Er zeigte "supersave" Spock Mctwists und zog zusammen mit Sammer, Gasperini und Markthaler, der sich von seinen nächtlichen Eskapaden offensichtlich vollkommen erholt hatte, ins Finale ein.

Joshi
Joshi stellte bei sehr guten Windconditions seine Wettkampftauglichkeit erneut unter Beweis und gewann das Viererfinale vor Chris Sammer. Mit durchglittenen Loops, einem vertweakten Tabletop, hohen Onefootern und einem durchglittenen Spock Mctwist präsentierte er ein äußerst gelungenes Programm, das vorallem durch aggressiven Windsurfstil gekennzeichnet war. Sammer zeigte ebenfalls höchste Schwierigkeiten, fuhr mit seinem 6.0 m² Trixx aber im Endbereich. Belamaric schob sich bei seinem Heimspiel auf den ausgezeichneten dritten Rang.



Raimondo Gasperini haderte wieder einmal mit den Judges und wollte seine Plazierung nicht anerkennen. Er hatte zwar die höchste Anzahl an unterschiedlichen Moves, konnte jedoch den entscheidenden Tick an Aggressivität und Radikalität nicht in sein Programm einbringen. Für morgen wird erneut Wind aus südlicher Richtung erwartet, der jedoch in seiner Stärke zunehmen soll (45Knoten!!). In diesem Fall soll der Contest erneut nach Supetar verlegt werden.

Text and Pix: Kerstin und Chris | continentseven.com

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