fresh press _1) microsoft surface ocean funpark zur kieler woche - 10 tage höchstspannung, adrenalin und action pur _2) tenda open: the search for mr/mrs. superstyle – 8. bis 14. august, palekastro _3) vincent langer ist formula windsurfing weltmeister 2017 _4) naturgewalten stoppen comeback von björn dunkerbeck _5) florian jung gewinnt waveriding beim multivan summer opening sylt _6) surf & action news – reisetips und schnäppchen
Almanarre | Jun 26 - 14:30 MESZ | ENE - 3 Bft
_search  go!

German Freestyle Battles 3.0 Lemkenhafen
08|09|2015      event summary


Windsurfen ist eine Extremsportart. Das wurde am vergangenen Wochenende bei den German Freestyle Battles wieder einmal ersichtlich. Ganz anders als in der 90er-Jahre Kultserie „Gegen den Wind“, wo die Protagonisten in bunten Shorties bei Sonnenschein, von Groupies umzingelt, am Strand von Sankt-Peter-Ording stehen und Sunnyboy-mäßig in die Kamera grinsen. Nein, beim GFB waren diesmal echte Männer gefragt.

Lemkenhafen Aktion
Regen, Sturm, bedrohlich dunkle Wolken, fliegendes Wasser, und liquid sunshine tauchten den Austragungsort Lemkenhafen auf der Insel Fehmarn in ein surreales Licht. Ein Schwarm von Schwänen schien erst in Richtung eines Regenbogens vor dem Sturm fliehen zu wollen, um dann doch Schutz hinter einer kleinen Insel zu suchen.

Doch für die zahlreichen Teilnehmer, die sich am morgen noch bei angenehmen 5 bis 6 Windstärken eingeschrieben hatten, gab es kein Entrinnen. Sie mussten raus in den Sturm – auch die 5 Mädels.

Samstag - Freestyle Battles

In den ersten Runden, als der Wind noch angenehm fahrbar war, gab es keine großen Überraschungen. Aber es war überaus toll zu sehen, dass die jungen Fahrer, wie Jonas Thum, Michele Becker oder auch Karl Slowik vielversprechende Leistungen zeigten.

Karl Slowik
Auch der Oldie Woife Strasser, der mit 1000km Anfahrt auf deutschen Autobahnen mit niemals endenden Dauerbaustellen in links-alternativ regierten Bundesländern unheimliche Strapazen in Kauf nahm, um bei den Freestyle Battles teilzunehmen, kam eine Runde gegen den stark fahrenden Newcomer Finn Eifler weiter.

Woife Strasser
Zuvor hatte er sich schon zu Trainingszwecken auf die Balkanroute, sozusagen gegen den Strom, in Richtung Türkei begeben.

Ab der zweiten Runde überzeugten Fahrer, wie der Newcomer Henning von Jagow, der nach mehrjährigem Ausflug in die Profiwelt des Basketballsports, nun seinen gesamten sportlichen Fokus auf das Freestyle-Windsurfen gelegt hat, mit zahlreichen Powermoves.

Henning von Jagow
Kono, Culo, Burner und Skopu waren ab Runde 3 Standard und die Leistungsdichte wurde immer höher. Letztendlich blieben 4 PWA-Fahrer im Halbfinale übrig: Adrian Beholz, Valentin Böckler, Mathias Genkel und der Schweizer Loick Spicher.

Loick Spicher
Da wurde es dann richtig eng und Loicks Vorsprung gegen Mathias Genkel war am Ende hauchdünn. Ein Kabikuchi machte den Unterschied. Valentin Böckler unterlag knapp gegen Adrian Beholz.

Adrian Beholz
Im Finale lies letzterer nichts anbrennen und gewann gegen Loick Spicher während sich Mathias knapp gegen Valentin durchsetzte.

Die Mädels brachten mit ihrer netten Art frischen Wind in den Contest. Besonders die junge Generation um Shania Raphael und Lisa Kloster machte ordentlich Druck.

Shania Raphael
Aber auch Elke Gehrmann fuhr bei ihrem ersten Contest bis auf Platz 3 vor. Zweiter wurde die Holländerin Jazzy Zwerus. Diana Lohoff kämpfte sich in der Double zurück, aber keiner kam gegen Shania Raphaels explosiven Style an.

In der Double der Jungs frischte der Wind stark auf. Die Moves wurden noch höher, die Crashes härter. Anton Munz verlor in einem überaus knappen Heat gegen Tim Karsten, trotz toller Moves wie Airfunnells oder Konos.

Wipeouts
Tim Karsten, der Carbon-Experte zeigte aber eine tolle Performance und lies auch Jannes Thomsen keine Chance. Gestoppt wurde er von Hennning von Jagow, der wiederum von Valentin Böckler nach Hause geschickt wurde.

Valentin Böckler
Dann kam es zur Neuauflage des kleinen Finales zwischen den Trainingspartnern Mathias Genkel und Valentin Böckler. Nach einem krassen Heat in nuklearen Bedingungen setzte sich Valentin knapp gegen Mathias durch – sicherlich eine große Enttäuschung für den zu diesem Zeitpunkt Gesamtranglistenführenden der Freestyle Battles.

Mathias Genkel
Im Finale lies Adrian gegen Loick nichts anbrennen und bestätigte seine Führung aus der Single Elimination.

Sonntag - Wave/Freestyle Battles

Die Freestyle-Moves gehen immer mehr in die Luft oder auch durch die Decke:
Air Skopus und Air Kabikuchis werden zunehmend gesichtet und die Disziplin Freestyle entwickelt sich immer weiter. So wurde für den Sonntag folgerichtig eine Supersession in Wave-Freestyle Bedingungen an der Ostsee gestartet.

Hier zeigten die Fahrer, dass die Fusion von Freestyle und Welle eine kreative Mischung ergibt, bei der das Zuschauen großen Spaß macht.

Valentin Böckler, Adrian Beholz
Die besten Fahrer wurden durch monetäre Anreize in Form von Preisgeld dazu ermuntert weiter zu trainieren, ihr Level weiter zu puschen und bei den nächsten Battles noch mehr Action zu zeigen.

Caro Weber
Alle Teilnehmer wurden zudem mit zahlreichen Sachleistungen belohnt. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren: Koch Surfanhänger, Surfschule & Jugendlandheim Lemkenhafen, Maui Ultra Fins, Sailloft Hamburg, SeventyOne Percent, Urban Beach und Wave Hawaii!

Men´s Ranking

1 Adrian Beholz G-888
2 Loick Spicher SUI-19
3 Valentin Böckler G-315
4 Mathias Genkel G-984
5 Henning von Jagow G-307
6 Tim Karsten
7 Jannes Thomsen G-150
7 Munz Wanja
9 Finn Eifler G-170
9 Leon Struppeck G-178
9 Anton Munz G-211
9 Michele Becker G-277
13 Woflgang Strasser G-759
13 Kevin Langbehn G-1515
13 Felix von Essen
17 Oliver Brommer G-191
17 Karl Slowik G-163
17 Jonas Thum G-2000

Women´s Ranking

1 Shania Raphael G-194
2 Jazzy Zwerus NED-180
3 Elke Gehrmann
4 Diana Lohoff G-981
5 Lisa Kloster G-144

Mehr zu den GFBs

»» GFB Facebook
»» GFB Instagram
»» GFB Website


Mit Freunden teilen

Autor: ssr-rh | Pic: Phil Schreyer


_newsletter order cancel
 
kinderrigg.de Autositzbezüge Hawaii Ammersee SUP _copyright stehsegelrevue.de