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PWA Kia Cold Hawaii World Cup 2014
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12|09|2014      event preview


Vom 15. bis 21. September kämpft die Weltelite der Windsurfer im Norden Dänemarks beim KIA Cold Hawaii Event, der dritten Station der PWA Wave World Tour, um wichtige Weltcup-Punkte. Hier kann schon eine Vorentscheidung fallen, wer dieses Jahr die WM-Krone in der Disziplin Wave erobern kann.

Beste Chancen hat neben dem Weltranglistenführenden Victor Fernandez-Lopez (30) aus Spanien der zweifache Weltmeister Philip Köster, der derzeit auf Platz zwei der Weltrangliste liegt.

Victor Fernandez, Klitmoller 2014 / Philip Köster, Teneriffe 2013
Mit seinem Sieg beim letzten World Cup auf Teneríffa hat er gezeigt, dass er wieder voll angreifen will. Aber auch der erfahrene Hamburger Klaas Voget (35), aktuell vierter in der Disziplin Wellenreiten, hat einen perfekten Start in die World Cup Saison erwischt. Mit Daniel Bruch (33) und dem Rookie Moritz Mauch (18) sind noch zwei weitere Deutsche in den Top Ten. Damit sind die Deutschen Windsurfer in der Disziplin Wave so stark wie nie zuvor in der Geschichte des Windsurfing-Worldcups.

Klaas Voget, Daniel Bruch, Moritz Mauch
Seit 2010 richtet die Professional Windsurfers Association (PWA) den World Cup an Dänemarks Nordseeküste aus, und von Jahr zu Jahr hat der Event an Bedeutung und Beachtung gewonnen. In diesem Jahr kämpfen die 32 besten Surfer in der Welle um rund 35.000,- Euro Preisgeld und den Sieg bei dem prestigeträchtigen Event an der Nordseeküste.

Surf-Mekka Europas

Das Fischerdorf Klitmöller zählt zu den besten Surfrevieren weltweit und dank seiner perfekten Wellen - aber teils frostigen Temperaturen - wird der Spot an der Nordsee von seinen Protagonisten liebevoll als „Cold Hawaii“ bezeichnet. Im Herbst, wenn die ersten Tiefdruckgebiete von Westen aus über die Nordsee ziehen, bauen sich vor der Küste gewaltige Wellen bis zu sechs Meter hoch auf.

Fischerdorf Klitmoller
Ideal für spektakuläre Sprünge, radikale Wellenritte und spielerisch anmutende Akrobatik auf dem Wasser. Bereits seit den 80er Jahren pilgern die Windsurfer nach Klitmöller, angezogen von den besten Wind- und Wellenbedingungen in ganz Nordeuropa. Denn Klitmöller hat, was sonst kein anderer Spot an der Nordseeküste bietet: ein kleines, aber feines Riff. Dadurch überschlagen sich die Wellen hier geordneter und höher als an vielen anderen Küstenabschnitten. Bei südlichen Winden lockt der Windsurfspot mit Sideshore-Bedingungen (wenn der Wind parallel zur Küste weht). Für Wave Surfer perfekte Voraussetzungen, wie man sie sonst nur auf Hawaii oder in Australien anfindet. Nicht nur deshalb zollen selbst die wärmeverwöhnten Surfer aus Hawaii dem dänischen Spot höchsten Respekt.

Mit den Stars auf Augenhöhe

Für die Zuschauer ist der KIA Cold Hawaii PWA World Cup ein Spektakel, bei dem es keine Berührungs.ngste gibt. Am Strand kommt man den Windsurfstars so nah wie bei keinem anderen Event der World Tour. In entspannter Atmosphäre stehen Profisurfer und Zuschauer gemeinsam am Strand, bibbern und bestaunen die anderen Fahrer bei ihren spektakulären Frontloops, no-handed Backloops oder verspielten Wellenritten unmittelbar vorm Ufer in der tosenden Brandungszone. VIP-Bereiche, Gastromeile oder Luxushotels sucht man vergeblich, in Klitmöller steht der Sport im Vordergrund - und das lieben Zuschauer wie Fahrer gleichermaßen.

Come Together
Hier ist das Windsurfen authentisch, pur, actiongeladen. Für die Aktiven hart auf dem Wasser, aber dafür ist am Strand die Atmosphäre auch herzlich. Durch seine gute Organisation und nordisch-familiäre Stimmung hat sich das Event in den letzten Jahren einen Namen gemacht und sich zum Favoriten vieler Fahrer entwickelt.

Cold Hawaii ist nicht nur Surfrevier

Ein Besuch in Cold Hawaii lohnt sich immer. Das hat im vergangenen Jahr auch Prinz Frederik von Dänemark, der dänische Thronfolger feststellen können. Als Schirmherr des KIA Cold Hawaii World Cup besuchte er den Event und schaute sich vom Jet-Ski die Action der Surfprofis sogar vom Wasser aus an. Rund viereinhalb Stunden dauert die Autofahrt von Hamburg aus, als Unterkünfte lassen sich die typischen, gemütlichen dänischen Ferienhäuser mieten, die verstreut in den Dünen liegen. Viele sind mit Kamin, Sauna oder Whirlpool ausgestattet – perfekt um sich nach einem windigen Tag am Strand oder auf dem Wasser wieder aufzuwärmen. Nicht nur die Profis kommen beim World Cup auf ihre Kosten, die 850- Einwohnergemeinde Klitmöller bietet ein umfangreiches Sportangebot – auch noch im Spätsommer. In der örtlichen Surfschule können Einsteiger die ersten Versuche auf dem Board machen und Fortgeschrittene an ihrer Halse üben. Wer lieber auf ein Segel verzichtet, kann sich aufs Stand Up Paddel-Board stellen oder im Wellenreiten versuchen.

SUP Action
Und sollte dem Wind mal die Puste ausgehen – was äußerst selten passiert - gibt es in der Region Thy jede Menge zu entdecken und erleben: der Golfplatz liegt nur wenige Kilometer entfernt, zum biken, wandern oder reiten eignen sich die weitläufigen Waldwege direkt vor den Toren des kleinen Ortes. Oder man fragt bei einem der Fischer nach, ob man für eine Angeltour mit aufs Wasser kann. Auf die Nordsee - dort wo sich die Surfprofis austoben.



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Autor: ssr-rh / www.hoeppner-kommunikation.de | Pic: carter / pwaworldtour.com


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