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| 23|09|2007 | day 03 - slalom 42
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| Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, aber leichter Wind
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|  | | | Another full house here in Sylt | | Am Sonntag startete beim Colgate World Cup Sylt die zweite Disziplin, der Slalom 42. Bei nur 5 bis 13 Knoten waren es oft schwierige Bedingungen und viele Rennen mussten abgebrochen werden. Tagessieger wurde der Israeli Arnon Dagan, der alle Vorläufe und das Finale gewann. Der Australier Steve Allen belegte Platz zwei vor dem Franzosen Julien Quentel.
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|  | | | Arnon Dagan - Steve Allen - Julien Quentel | | Arnon Dagan: Ich fuhr mit meinem Falcon 125 und einem 9.0er Segel. Ich hatte eine super Startposition und einen unglaublichen Speed, trotz des leichten Windes, und war somit über das ganze Rennen nahezu unerreichbar. Ich geniese die vielen Fans auf Sylt und scheine hier, einschließlich des Podiumsplatzes in der lettzten Saison, immer recht gut zu sein.
In der Nationenwertung, bei der die beiden besten Fahrer eines Landes gewertet werden, führen Israel und Frankreich mit je zehn Punkten vor Australien mit acht Zählern. In dieser Kategorie werden wie in der Formel 1 die ersten acht Plätze mit zehn, acht, sechs, fünf, vier, drei, zwei und einem Punkt belohnt.
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|  | | | Slalom 42 | | In bestechender Form präsentierte sich Bernd Flessner aus Norderney, der mit einem Sieg im Vorlauf zeigte, dass er bei der Weltelite mitmischen kann. Doch der 38-Jährige kollidierte im Halbfinale mit Jimmy Diaz aus den USA und verpasste deshalb den Endlauf hauchdünn. Am Ende sprang ein guter elfter Platz für „Flessi“ heraus.
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|  | | | Bernd Flessner - Toller Start beim Colgate World Cup Sylt | | Der sechsfache Juniorenweltmeister Oliver-Tom Schliemann (16) aus Eckernförde schrammte mit einem sechsten Rang im Vorlauf nur hauchdünn an der Qualifikation für die Vorschlussrunde vorbei.
Klaas Voget schied schon in der ersten Runde aus, Björn Dunkerbeck musste wegen einem Mastbruch im Halbfinale alle Hoffnungen auf einen Sieg aufgeben.
Zwischen den Rennen gab es immer wieder Action zu sehen. Freestyle World Champion 2006 Gollito Estredo schaffte es jetzt schon die Massen für sich zu begeistern. Der Waveexperte und Gewinner des in diesem Jahr zum ersten mal sattgefunden Events Capo Verde World Cup Josh Angulo schlitze direkt vor dem Publikum den Shorebreak.
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|  | | | Gollito Estredo und Josh Angulo shows some Action | | Auch an Land wurde viel geboten. Anne-Marie Reichmann und Kauli Seadi überbrachten stellvertretend für das gesamte Naish Team ein Surfboard, welches für den guten Zweck versteigert werden sollte. Die AIDS Stiftung Sylt hoffte auf einen hohen Erlös und ließ die beiden Fahrer gleich auf dem Board unterschreiben. Die Mission ist gelungen: Für 1000,- Euro geht das Board nun an einen Auktionär aus Osnabrück.
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|  | | | Naish Board für die AIDS Stiftung Sylt versteigert | | Panasonic Surf Session mit hochrangiger Besetzung. Als Panasonic die Aktiven aufrief dem Publikum einmal zu zeigen, wie man auf dem Surfsimulator richtig agiert, ließen sich die besten Surfer der Welt nicht lumpen. Unter anderem gingen Josh Angulo, Levi Siver, Kauli Seadi und Baptiste Gossein an den Start und versuchten auf dem Board möglichst lang ihr Gleichgewicht zu halten. Dieses Unterfangen gelang mehr oder weniger gut. Kauli Seadi erreichte eine Rekordzeit mit 01:07 min.
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|  | | | Kauli Seadi bei der Panasonic Surf Session | | Kauli Seadi zu seinem Tag: „Wir konnten leider heute keinen Wave fahren, dazu war der Wind einfach nicht ausreichend,“ erklärt Kauli. „Ich habe mir die Rennen im Slalom heute zwar ein wenig angesehen, habe dann aber doch lieber mit meinen Freunden die Sonne genossen.“
Auch wenn das Wetter sich auf dem Colgate World Cup Sylt heute von der schönen Seite gezeigt hat, steht der 24-Jährige doch lieber bei Wind und Wellen auf dem Board. „Auch wenn es regnet, das stört mich nicht. Hauptsache ich kann aufs Wasser,“ lacht Kauli. „Morgen sollen die Bedingungen ja besser werden und ich hoffe, dass wir auch genug Welle bekommen.“
Heute Abend ist ausschlafen angesagt, damit der momentan Führende in der Disziplin Waveriding im Falle des Falles morgen topfit an den Start gehen kann. „Ich habe noch eine kleine Verletzung am Knöchel, weil ich umgeknickt bin. Das konnte ich eben auch auf dem Surf Simulator deutlich spüren.“ Da er sich aber trotz seines Handicaps den ersten Platz gesichert hat, sind wir frohen Mutes morgen auch auf der Nordsee atemberaubende Action von Kauli Seadi zu sehen.
Skippersmeeting ist morgen schon um 08.00 Uhr. Die Windvorhersagen lassen auf Freestyle und Wave Action hoffen..
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| Autor: ssr-rh / 9pm media | |
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