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| 01|05|2006 | day 003
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| WA SURFWORLCUP Neusiedlersee 2006
01.05.2006 - dritter Tag
Protalk und Splash Pipe Sessions
Der dritte Tag des Events bot sowohl den Pros als auch den Besuchern, die zahlreich an den Strand von Podersdorf gekommen waren, ein völlig neues Bild. Kein Regen und wärmende Sonnenstrahlen. Dazu fetzige Riderpräsentationen und der Startschuss zur ersten Splashpipesession, einem Surfride durch ein künstliches Wasserbecken. Die frühsommerliche Stimmung übertrug sich auf die Rider, die am Nachmittag auf der Bühne über ihre Windsurfkarrieren plauderten. Erst nahm die gesamte Italo Gang auf den Sofas Platz. Federico La Croce erzählte von den zwei Plätzen die sich in sein Herz geschlichen haben: "Ja, da gibt es zum einen Maui und wenn ich nicht dort bin, dann gibt es ja noch Südafrika."
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| Auf die Cappuccino Runde folgten Tom Hartmann, Tine Slabe und Victor Fernandez. Sie matchten sich mit Hobbywindsurfern im Boardpuzzelbau.. Um 15:30 ging es ab zur Splashpipe. Mit dabei die britischen Rider Andy Chambers und Simon Hurrey. Dazu Kai Lenny und Nik Warmuth aus Maui. Und auch Tine Slabe und Tom Hartmann, zwei äußerst routinierte "Splashpiper", ließen sich die Chance nicht entgehen, bei der Saisoneröffnung dabei zu sein. Andy und Simon glänzten bei ihrem Debüt mit einem Paarride im ersten Durchgang. Dies erregte die Phantasie der Routiniers, die zusammen mit Kai Lenny im mutigen Dreier ins Becken rasten. Und sie schafften beinahe die gesamte Poollänge. Belohnt wurden die Rider mit tobendem Applaus der zahlreichen Zuseher und einem modischen Badetäschen samt Badetuch. Die warmen Strandtage können kommen!
Natürlich blieb auch genügend Zeit, ein wenig mit ein paar Topridern über den weiteren Verlauf des Events zu sprechen. Der jungen Brasilianer Marcilio Browne, der in Heat 10 auf Thomas Traversa treffen wird, erzählte mir: "Mein Gegner ist sehr gut. Aber ich denke nicht an meinen Heat. Ich denke nur daran, gut zu fahren. Unter die Top 16 möchte ich’s jedenfalls hier in Poderdorf schaffen."
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| Matteo Guazzoni, EFPT Toursieger von 2004, hat schon genaue Vorstellungen, wie sich ein sehr guter Heat von einem weniger guten unterscheidet. "Zwei bis drei Manöver können einen riesigen Unterschied bewirken. Ich denke dabei an Moves wie Cana Brava, Flaka 720, Shaka 720. Dafür wär mir am liebsten Wind fürs 5.0 m² Segel."
Dass der Wind morgen in solcher Stärke blasen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Dennoch ist mit Windsurfaction zu rechnen. Die Prognosen versprechen Glietwindbedingungen aus süd- bis südöstlicher Richtung gepaart mit Temperaturen bis 18°.
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| Autor: continentseven.com - Chris Pressler, Pix: DMG | |
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