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Nivea World Cup Sylt
03|10|2005      [09] day 9

its a family affair sylt racing prize giving
34 WM-Titel - Björn Dunkerbeck schreibt Geschichte
Westerland/Sylt (03.10.2005). Jetzt ist er endgültig im Windsurf-Olymp angekommen. Björn Dunkerbeck wurde beim Nivea World Cup Sylt zum 34. Mal Weltmeister. Mit 33 Titeln im Gepäck war der Niederländer vor 14 Tagen zum Weltmeisterschaftsfinale auf Deutschlands nördlichste Insel angereist. Durch seinen neunten Sieg auf Sylt holte er den Weltranglistenersten Micah Buzianis noch ein, mit dem er sich nun den WM-Titel im Slalom 42 teilt.

Damit sammelte Dunkerbeck so viele Titel wie kein anderer Profisportler der Welt. Und auch in Zukunft kann wohl nur er selber, der "König der Windsurfer", seine eigene Bestmarke knacken. "Ich in überglücklich, den Titel auf Sylt und damit die Weltmeisterschaft gewonnen zu haben", freute sich der Rekordsieger. "Jetzt greife ich nach Nummer 35".


Seadi, Kauli
Im Waveriding gewann der 22-jährige Brasilianer Kauli Seadi seine erste Weltmeisterschaft vor den Briten Nik Baker und Robby Swift. "Ich bin superglücklich. Mein größter Traum ist in Erfüllung gegangen", schwärmte Seadi. Bei den Damen sicherte sich die Spanierin Daida Moreno ihren neunten WM-Titel. "Natürlich habe ich schon viel gewonnen. Aber jeder Titel ist immer wieder etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr", sagte die Seriensiegerin. Zweite wurde Daidas Zwillingsschwester Iballa, Dritte die Schweizerin Karin Jaggi.


Der 10-fache Deutsche Meister Bernd Flessner machte einen der besten Wettkämpfe seines Lebens im Slalom 42. Der Mann aus Norderney erreichte in zwölf Rennen elfmal das Finale und katapultierte sich mit seinen Super-Leistungen wieder zurück in die Windsurf-Weltelite. Die anderen deutschen Teilnehmer um Steffi Wahl aus Laupheim und Klaas Voget aus Aurich verpassten die Finalrunden.


Auch in diesem Jahr wurde der Nivea World Cup Sylt seinem Ruf als eines der größten Wassersport-Events der Welt gerecht. 90 Fahrerinnen und Fahrer aus 21 Nationen kämpften um ein Preisgeld von 105.000 Euro. Top-Sport, Party, Sonne und Meer lockten über 170.000 Besucher an den Brandenburger Strand. "Das ist ein neuer Zuschauerrekord in der 22-jährigen Geschichte des "Wimbledon der Windsurfer", strahlte der Organisator des Nivea World Cup Sylt, Matthias Neumann, von der Agentur Act aus Hamburg.


Auch die Gastronomie profitierte von dem Besucher-Boom. Mehr als elf Tonnen Fisch, über 300.000 Liter Bier und 7000 Liter Wein und Prosecco gingen über die Tresen. Im 100 Meter langen Gastro- und Partyzelt war jeden Abend Highlife angesagt. Brennende Feuerzeuge und hochgereckte Arme - die Power der 30.000 Watt Musikanlage brachte die Gäste regelmäßig schon ab 19 Uhr in Wallung.



Autor: 9pm media, Sven Kaatz , pix: pwa, Carter


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