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| [day 03] - 03.05.03
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| --- Update 13:30 ---
Lokalmatador Chris Sammer holt sich den Sieg in der Single Elimination
Wenn auch der Wind orkanartig über das Podersdorfer Strandgelände fegte, die Surfer beim spark7 Surf Worldcup Neusiedler See presented by ESKIMO waren glücklich, endlich ihren Bewerb fahren zu können. Bis zu 36 km/h schnell trug der Wind die Surfer durch die Single Elimination, die der Österreicher Chris Sammer für sich entscheiden konnte.
Als Lokalfavorit und Top-Gesetzter in das Rennen gegangen, konnte der 23-jährige Steirer dem Druck standhalten und den Grundstein für den Gesamtsieg im Windsurf Freestyle Bewerb legen.
Am Nachmittag folgt die alles entscheidende Double Elimination, die über den endgültigen Triumphator 2003 entscheidet.
Chris Sammer hat wohl die besten Chancen, denn als Sieger der Single Elimination steht er bereits im Finale der Double Elimination und wartet gespannt auf seinen Gegner, der gegen 16 Uhr feststehen wird.
Der erste österreichische Sieg beim spark7 Surf Worldcup Neusiedler See presented by ESKIMO 2003 ist somit in Reichweite.
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|  | | | Chris Sammer | |
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|  | | | Kevin Mevissen | | --- Update 20:30 ---
Chris Sammer triumphiert beim Surf Worldcup auf dem Neusiedler See
Jubel und Gratulationen ohne Ende - so gestaltete sich der Nachmittag des überglücklichen Gewinners des spark7 Surf Worldcup Neusiedler See presented by ESKIMO, Chris Sammer. Der Österreicher ließ sich von den ihm gestreuten Vorschußlorbeeren nicht beirren und zog eine bestechende Show mit sehenswerten und spektakulären Moves und Manövern ab.
Ohne auch nur einen Lauf zu verlieren, entschied der 23-jährige die Single Elimination für sich, wartete im Finale der Double Elimination auf seinen Gegner. Der erst 19-jährige Niederländer Kevin Mevissen schaffte den Weg bis dorthin. Doch reichte der Wind für den alles entscheidenden Endlauf nicht mehr aus und Chris Sammer wurde aufgrund des Sieges in der Single Elimination zum Gewinner erklärt. Zu recht, denn der Steirer dominierte in Podersdorf von Beginn an und jubelte über die Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr, wo er den neunten Rang belegte. Im PWA-Endranking 2002 wurde Sammer Fünfzehnter, scheint, als könnte er dieses Ergebnis heuer verbessern und vielleicht sogar Rekordhalter Frank Lewisch überbieten, der 1998 den achten Endrang belegte.
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|  | | | Chris Sammer - Pic: Christian Black | | Chris Sammer im Interview: Der erste große Erfolg und das bei einem Heimrennen, welches Gefühl überkommt Dich?
Sammer: Es ist etwas ganz Spezielles, zuhause zu gewinnen, noch dazu weil es mein erster richtig großer Erfolg ist. Und das vor meinen Freunden, ich bin über-happy. Auch wenn ich schon dreimal das Pannonia Soul Classic-Rennen gewonnen habe, dieser Sieg zählt sicher noch viel mehr.
Wie wird sich der Sieg hier in Podersdorf auf Deine sportliche Zukunft auswirken?
Sammer: Ich hoffe, dass ich zusätzliche Sponsoren finde. Und natürlich bin ich sportlich noch mehr motiviert, werde versuchen alles mitzufahren was geht. Außerdem möchte ich auf jeden Fall bei den restlichen beiden Bewerben der European Freestyle Protour an den Start gehen, denn die Gesamtwertung ist jetzt für mich sehr interessant. Auch, wenn ich als PWA-Rider keine offizielle Starterlaubnis bekomme, mehr als eine Sperre für ein Rennen kann mir nicht passieren.
Deine Pläne für die nächsten Wochen?
Sammer: Vierzehn Tage bin ich jetzt zuhause, dann geht es an die Costa Brava zu einem PWA-Qualifyer, der weniger bekannten Fahrern die Qualifikation für große Events ermöglicht. Die Top-16 des PWA-Rankings dürfen allerdings bei nur einem dieser Bewerbe antreten. Nachdem es schon zwei davon gab, haben die meisten ihren Auftritt bereits absolviert. Für mich stehen die Chancen auf den Sieg damit ganz gut.
Klingt nach einem perfekten Saisonstart. Wie soll Deine PWA-Tour heuer enden?
Sammer: Wenn es zu Saisonschluss wieder die Top-15 sind, bin ich sehr zufrieden. Es ist schwierig zu sagen, wie es laufen wird, denn ein schlechter Heat genügt und du bist weg. Und das geht schnell, wenn 48 Teilnehmer eine reale Chance auf den Sieg haben.
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|  | | | Joshi Markthaler | | Text: Chris Pressler
Chris Sammer gewinnt in Podersdorf - Bericht by Continentseven.com
Die standhaftesten Nachtschwärmer verlassen morgens um 8.30 Uhr gerade die Lokalitäten während die ersten Nordwestböen das Eventgelände von Podersdorf belüften. Pünktlich um 9.45 Uhr wird bei 5-6 Windstärken der erste Heat gestartet. Während des ersten Durchgangs der angesetzten Doubleelimination frischt der Wind auf bis zu 7 Windstärken auf und bringt viele Rider an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Nur die Topfahrer des Bewerbs zaubern auch in diesen Bedingungen und präsentieren hunderten Zuschauern durchglittene Swayzes, Grubby- und Spockkombination. Vor allem die deutschen Nachwuchsrider Normen Günzlein und Andre Paskowski sowie der Holländer Kevin Mevissen und der Italiener Federico La Croce überzeugen sehr. Einem kann aber niemand das Wasser reichen: Der österreichische Profi Chris Sammer, der in der letztjährigen PWA Endwertung im Freestyle Platz 15 erreichte brilliert vor allem mit einhändigen Swayzes und einem Grubby Diabolo. Paskowski, der Sammer im Finale der Single Elimination unterliegt, war mit seiner Leistung zufrieden, doch gesteht er ein, dass der Swayze in seinem Programm fehle und er sich in der Wahl der Segelgröße vergriffen habe.
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|  | | | Andy Pusch | | Nach einer kurzen Unterbrechung startet die Wettkampfleitung die Looser´s Round bei abnehmenden Windbedingungen. Die Bedingungen gestalten sich während der Heats sehr wechselhaft. Bernie Seidl, Alex Humpel, Andreas Olandersson und Raimondo Gasperini müssen für ihren Heat mehrmals an den Start gehen. Zur Überraschung aller frischt danach der Wind nochmals auf und Kevin Mevissen, der 19jährige Niederländer, kann sich mit superschnellen einhändigen Swayzes und einhändigen Spocks bis ins Looser´s Final kämpfen. Die stärkste Gegenwehr leistet ihm der deutsche Norman Günzlein, der gerade von einem viermonatigen Teneriffa Wintertraining zurück gekehrt ist. Mevissen, der selbst die meiste Zeit in Maui verbringt hätte sich nichts mehr gewünscht, als im Looser´s Final Christian Sammer zu fordern. Doch dazu kommt es nicht mehr. Der Wind verabschiedet sich und der österreicher Chris Sammer wird am Nordstrand von Podersdorf zum Winner erklärt. Sammer meinte im Siegerinterview: "Ich bin sehr glücklich über den Sieg und glaube, dass ich meinen Heimvorteil hervorragend genutzt habe. Aber natürlich hätte Kevin eine Chance verdient mich zu fordern."
Die Leistungen im Event waren sehr unterschiedlich, doch präsentierten einige Rider noch selten gesehene Manöverkreationen. Chris Sammer stach mit einem Grubby Diablo heraus. Zudem zeigte Kevin Mevissen einen Ponch und Federico La Croce durchglitt einen Puneta 540ty.
Auch in diesem Bewerb bestätigte sich die generelle Tendenz im Freestylewindsurfen: Jüngere Rider brillieren mit erstklassigen Topmanövern und fordern die routinierten Freestyler heraus.
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| Autor: brand2media - Chris Pressler - Kerstin Reiger | |
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