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| [day 02] - 02.05.03
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| Buntes Treiben auf dem Neusiedler See geht weiter & voller Erfolg für die Seaside Festival-Premiere
Die windlose Zeit beim spark7 Surf Worldcup Neusiedler See presented by ESKIMO setzte sich auch heute, Freitag, konsequent fort. Somit musste der Windsurf-Bewerb um einen weiteren Tag verschoben werden. Dennoch, kein Grund für das begeisterte Publikum zuhause zu bleiben. Ein abwechslungsreiches, an Attraktionen reich gespicktes Programm zog erneut 10.000 Besucher nach Podersdorf.
Beim zweiten Teil des spark7 Board Riding Contest fand heute der spektakuläre Wakeboard-Bewerb statt, in dem Josh Stone, Brian Talma, Lokalfavorit Chris Sammer und der Deutsche Joschi Markthaler versuchten, den originellsten Sprung über eine provisorische Heurigenbank-Ramp zu schaffen. Chris Sammer, der Favorit für den Windsurfbewerb, holte sich nach dem Sieg beim Skateboarden auch den Erfolg beim Wakeboarden. Bis Sonntag wird es noch zweimal spannend - Windsurfen und Crowd-Surfen (auf einem Surfbrett durch die Menge gleiten) stehen noch auf dem Programm.
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|  | | | Frank Lewisch | | Local Hero Frank Lewisch - im Interview mit Continentseven
Mittlerweile gibt es sehr viele österreichische Windsurfer, die am Neusiedlersee erstklassige Performance aufs Wasser zaubern. Es war aber nicht immer so. Jahrelang zog einer einsam seine Turns ins braune Seewasser ohne international außergewöhnlich beachtet zu werden. Denn schon in Zeiten als die Windsurfwelt alle Blicke auf Longboardtrickser richtete feilte der Local Frank Lewisch schon an Newschoolmanövern aus voller Gleitfahrt.
Du surfst seit vielen Jahren in der PWA Worldtour. Welche Erfolge waren die größten für dich?
Im Jahr 2000 belegte ich auf Fuerteventura den 4. Rang und konnte im selben Jahr in der Tourendwertung im Freestyle den 8. Rang erreichen.
Du giltst als "Vormacher" des heutigen Freestylewindsurfens. Seit wann trainierst du Moves wie zum Beispiel den Spinloop?
Die ersten Loops am Neusiedlersee sprang ich 1990. Sonst gab es hier niemanden der ähnliche Manöver übte. Nur Tom Figl zum Beispiel zeigte Ähnliches, lebte aber die meiste Zeit in Südafrika. In den letzten Jahren hat sich die Situation vollkommen geändert. Ich bin froh, dass ich nicht mehr der einzige bin, der hier auf hohem Niveau surft. Man trainiert gemeinsam, jeder hat Stärken und kann sich Tricks von den anderen abschauen.
Welche aktuellen Windsurfmoves tragen deine Handschrift?
1999 gelang mir als erster der Spock 540ty. Josh Stone erfand zuvor die Airjibe und den einfachen Spock. In den Jahren darauf entwickelte ich die Stalljibe, eine Halse bei der das Rigg frei über dem Bug schwebt. Mein aktuellster Move heisst Teletubby. Ich leite dabei eine Reverse Duckjibe ein und werfe im Anschluss das Rigg gegen den Wind. In der kommenden Ausgabe des deutschen Surf gibt’s dazu die genaue Anleitung.
Was ist das Geheimnis deines unverwechselbaren Windsurfstils?
Mir ist wichtig das neue Kombinationen besser aussehen und nicht unbedingt eine höhere Schwierigkeit aufweisen. Deshalb versuche ich Manöver aneinanderzuhängen und diese nicht krampfhaft zu erzwingen.
Welche Contests wirst du in dieser Saison noch bestreiten?
Vielleicht reise ich zum PWA Qualifier an die Costa Brava. Mit Sicherheit werde ich beim ersten Supercross Event in Torbole am Gardasee dabeisein. Im Juli starte ich beim PWA Topevent auf Fuerteventura.
Was hast du dir für den Contest hier am Neusiedlersee vorgenommen?
Vorgenommen habe ich mir eigentlich gar nichts. Ich wünsche mir nur, Windbedingungen für mein 4,7 m² Segel, denn in diesen Bedingungen habe ich im Winter in Südafrika die meiste Zeit trainiert.
Continentseven Interview: Chris Pressler Pics: Kerstin Reiger
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